Badewanne einbauen

Posted by admin on 24. März 2011

Den Einbau einer Badewanne im Badezimmer kannst Du gut selber vornehmen, wenn Du ein wenig handwerkliches Geschick mitbringst. Plane als Zeitaufwand für den Einbau ca. ein bis zwei Stunden ein. Alle benötigten Werkzeuge und Materialien sowie Tipps zum Badewannen-Einbau haben wir hier zusammengestellt.

Material für den Badewannen-Einbau

  • Ab- und Überlaufgarnitur
  • Badewanne
  • Dichtmasse
  • Exzentergarnitur
  • Fliesenrahmen
  • Wannenträger aus Hartschaum
  • HT-Rohr (DN 50) für den Wannen-Ablauf
  • Planblocksteine inkl. Kleber
  • Sanitärsilikon
  • Wannenfüße
  • Wannenprofilband

Werkzeug für den Badewannen-Einbau

  • Bleistift
  • Eimer
  • Feinsäge
  • Fuchsschwanz
  • Halbrundfeile
  • Kelle
  • Planblocksäge
  • Schraubendreher
  • Wasserwaage
  • Zollstock

Vorarbeiten für den Badewannen-Einbau

Reinige zunächst den Bodenbereich im Bad, auf dem die Wanne danach aufgestellt werden soll. Bevor Du Deine Badewanne einbauen kannst, musst Du den Ab- und Überlauf Deiner Badewanne korrekt montieren, da dies kaum mehr möglich ist, wenn die Badewanne schon an ihrem Platz steht. Stelle also am Besten Deine Badewanne auf den Kopf und achte dabei darauf, dass Du eine Decke oder einen Karton unterlegst, damit die Oberfläche Deiner Wanne geschont und nicht schon vor dem Einbau verkratzt wird.

Du hast Werkzeug und Arbeitsmeterial bereit gelegt und die Badewanne auf den Kopf gestellt? Super, dann kann es losgehen:  Schließe den Ablauf der Badewanne mit dem Ablaufsieb und einem Dichtring aus Kitt an. Außerdem musst Du nun auch den Überlauf anbringen, der ein Überlaufen der Badewanne verhindert, falls Du einmal vergisst, das Wasser abzustellen oder der normale Ablauf verstopft ist. Überschwemmungen im Badezimmer oder gar der ganzen Wohnugn mag schließlich niemand gerne. Montiere nun außerdem  die Exzentergarnitur, um den Verschlussdeckel des Abflusses per Drehrad öffnen und schließen zu können.

Die Füße der Badewanne aufstellen und mit der Wanne verbinden

Nachdem der Wandanschluss und die Badewanne so weit vorbereitet sind, kannst Du an den Aufbau der Wannenfüße und den Anschluss der Badewanne an den Abfluß gehen. Messe zuerst die Höhe der Badewanne samt Füßen und die Breite an der Wandseite aus und zeichne an der Wand eine Linie mit dem Bleistift.  Befestige nun das Wannenprofilband auf dieser Linie, um später sogenannte Schallbrücken zwischen Badewanne und Wand zu vermeiden.

Um herauszufinden, wo die Wannenfüße aufgestellt werden, schaust Du am besten in die Maßtabelle, die in der Regel den Füßen beiliegt. Stelle die Füße entsprechend auf und setze dann die Badewanne (am Besten zusammen mit einem Helfer) auf die Badewannenfüße.  Hier solltest Du eine Wasserwaage verwenden, um sicher zu stellen, dass die Badewanne korrekt und waagerecht positioniert wurde, damit es später keine Überschwemmungen gibt. Hierfür musst Du die Stellschrauben an den Wannenfüßen so einstellen, dass die Wanne absolut gerade steht. Wenn alles korrekt ausgerichtet und in Waage ist, kannst Du die Füße der Wanne mit ein wenig Zement fixieren.

Ablauf der Badewanne am Fallrohr anschließen

Du kannst nun den vormontierten Wannenablauf anschließen. Verwende für den Abwasser-Ablauf Deiner Badewanne  ein genormtes HT-Rohr vom Typ DN 50. Achte beim Anschluss des Fallrohres darauf, ein Gefälle von etwa 2 bis 3 Zentimeter pro Meter zu berücksichtigen und kürze dafür entsprechend das Verbindungsrohr soweit ab, dass alles passt. Achte unbedingt darauf, dass Gefälle korrekt einzustellen, da bei einem zu großen Gefälle die Gefahr besteht, dass sich durch das größere Gefälle Schwemmstoffe absetzen, die zu einer Rohrverengung führen können. Falls Deine Badewanne aus Metall besteht, musst Du Deine Badewanne erden lassen, also einen direkten leitenden Kontakt der Badewanne mit dem Erdreich herstellen. Ziehe hierfür zur Sicherheit am Besten einen Elektriker zur Hilfe hinzu.

Ist meine Badewanne undicht?

Bevor Du weiter arbeitest, solltest Du prüfen, ob Deine Badewanne undicht ist oder Du korrekt gearbeitet hast. Fülle die Wanne dazu vorsichtig mit Wasser und beobachte den Ablauf und Überlauf Deiner Badewanne, um zu sehen, ob irgendwo Wasser austritt. Undichte Verbindungsstellen kannst Du durch einfaches Festziehen der Verbindungen beheben. Die Dichtheit der Badewanne sollte natürlich außerhalb der Badewanne geprüft werden, steige also nicht in die Wanne, um zu prüfen, ob alles dicht ist, sondern lasse einfach nur Wasser ein und beobachte alle möglichen Fehlerquellen.

Ummauern der Badewanne

Nachdem sichergestellt ist, dass Deine Wanne inkl. Abläufe und Überläufe dicht ist, kannst Du mit dem Ummauern der Badewanne beginnen. Dazu eignen sich insbesondere Porenbetonsteine oder Planblocksteine, die Du bündig um die nicht der Wand zugewandten Seiten der Badewanner herummauerst. Denke dabei vor allem auch an eine Revisionsöffnung, durch die Du auch später noch an den Abfluß herankommen kannst, falls etwas undicht wird.

Planblocksteine haben den Vorteil, dass man sie relativ einfach bearbeiten kann.  Zum Zuschneiden und Anpassen der Planblocksteine reicht eine Säge aus. Sind die Planblocksteine einmal passend zugesägt, lässt sich damit eine exakte Mauer bauen. Beim Bau Deiner Mauer kannst Du wählen, ob die Mauer bündig mit dem oberen Rand Deiner Badewanne abschließt, oder ob Du einen kleinen Vorsprung schaffst, den Du ebenfalls mit Fliesen belegst.

Badewanne in einen Wannenträger einbauen

Zur Nutzung eines Wannenträgers  feuchtest Du den Fußboden im Badezimmer leicht an und trägst 2 Streifen Mörtel auf. Danach kannst Du die Badewanne auf den Wannenträger stellen und ausrichten. Jetzt noch den Badewannen-Ablauf am dafür vorgesehenen Fallrohr anschließen, die Dichtheit prüfen und die Wanne, sofern Sie aus Metall besteht, durch einen Elektriker erden lassen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>